Definition
Vesting kontrolliert den Zugang zu einer Zuteilung und erzeugt nicht zwangsläufig neue Token. Projekte nutzen es für Teams, Investoren oder Mitwirkende, um die Verfügbarkeit zeitlich zu verteilen. Anfangswartezeiten, schrittweise Freigaben und Meilensteine können dazugehören.
Funktionsweise
Ein Vertrag oder eine Verwaltungsstruktur erfasst den abrufbaren Betrag. Eine Cliff-Phase kann die erste Freigabe verzögern; danach erfolgt sie etwa linear oder in Raten. Ob nicht abgerufene Einheiten gesperrt bleiben, Ansprüche übertragbar sind oder widerrufen werden können, hängt vom System ab.
Anwendungen und Grenzen
Vesting unterscheidet sich von einer Sperre mit nur einem Freigabetermin, auch wenn beides kombiniert wird. Es kann sofortige Verkäufe begrenzen, garantiert aber weder langfristiges Engagement noch verhindert es jede wirtschaftliche Weitergabe. Startdatum, Begünstigter, Freigabeformel sowie Änderungs- und Widerrufsrechte sind zu prüfen. Eine Zuteilung ist nicht allein deshalb sofort liquide, weil sie in einer Verteilungsgrafik erscheint.