Definition
Ein Liquiditätspool bündelt Vermögenswerte nach Smart-Contract-Regeln für Tokenhandel oder Kreditvergabe. Einleger stellen die Mittel bereit; das Protokoll legt deren Nutzung fest.
Funktionsweise
Bei einem automatisierten Market Maker verändern Geschäfte die Bestände, und Preise folgen den Preisregeln. Manche Pools enthalten zwei Vermögenswerte, andere nutzen abweichende Modelle. Anbieter erhalten gegebenenfalls Gebühren oder Anreize entsprechend ihrem Anteil oder ihrer aktiven Position. Kreditpools stellen Einlagen berechtigten Kreditnehmern bereit.
Wichtige Hinweise
Ein großer Pool bietet nicht bei jedem Preis tiefe Liquidität. Zusammensetzung, Preisspannen und Abzüge sind entscheidend. Anbieter tragen Vertragsrisiken und bei Tauschpools möglicherweise impermanenten Verlust; Kreditpools haben andere Kredit- und Liquidationsrisiken. Poolwert ist kein Umsatz, und beworbene Belohnungen garantieren keinen Gewinn.