Ein Futures-Grid automatisiert Orders an aufeinanderfolgenden Preisstufen mit margingedeckten Derivatepositionen. Es soll bei Bewegungen innerhalb einer Spanne wiederholt Handelszyklen abschließen. Das Kontraktexposure kann dabei das eingesetzte Kapital übersteigen.
Richtung und Orderverhalten
Je nach Umsetzung gibt es Long-, Short- oder neutrale Einstellungen. Diese beschreiben, wie Orders Positionen aufbauen und reduzieren; neutral garantiert nicht jederzeit ein richtungsneutrales Exposure. Kontraktwahl, Stufenabstand, Positionsgröße und Hebel bestimmen gemeinsam die Strategie.
Das Erreichen einer Preisstufe garantiert keine Ausführung. Verfügbare Margin, Orderbeschränkungen, Liquidität und Teilausführungen können die geplante Abfolge beeinflussen. Wie Margin zwischen Bots und anderen Positionen verteilt wird, hängt vom Kontomodell der Plattform ab.
Die gesamte Position beurteilen
Abgeschlossene Grid-Geschäfte können Gewinne zeigen, während Verluste offener Positionen das Gesamtergebnis negativ machen. Handelsgebühren und bei entsprechenden unbefristeten Kontrakten Fundingzahlungen beeinflussen ebenfalls die Rendite. Die genaue Berechnung eines angezeigten Grid-Gewinns muss deshalb bekannt sein.
Außerhalb einer festen Spanne können neue Grid-Orders pausieren, während bestehende Positionen exponiert bleiben. Ein ungünstiger Trend kann weiterhin eine Liquidation auslösen. Zusätzliche Sicherheiten verbessern möglicherweise den Marginpuffer, machen aber weder Verluste rückgängig noch verkleinern sie eine unveränderte Position. Auch Stoppbedingungen und die Bot-Beendigung sind zu prüfen: Das Schließen von Positionen erfordert Ausführungen zu verfügbaren Preisen.