Definition
Eine VIP-Stufe ordnet berechtigte Nutzer einem Mitgliedschaftsprogramm zu. Voraussetzungen können Handelsvolumen, Vermögensbestände oder andere veröffentlichte Kriterien sein. Höhere Stufen bieten gegebenenfalls andere Maker- und Taker-Gebühren, Dienste oder Kontolimits. Das konkrete Paket hängt vom Anbieter und Produkt ab.
Funktionsweise
Die Plattform bewertet die anrechenbare Aktivität im festgelegten Zeitraum und vergibt oder aktualisiert die Stufe. Manche Programme prüfen mehrere Kriterien getrennt, andere kombinieren sie. Wer eine Volumenschwelle in einem Markt erreicht, erfüllt damit nicht automatisch dieselbe Berechnung in einem anderen. Für den Erhalt können fortlaufende Voraussetzungen gelten.
Wichtige Aspekte
VIP-Status beweist weder Handelskompetenz noch künftigen Gewinn. Niedrigere Gebühren sind gegen Kosten und Risiken der für die Qualifikation nötigen Aktivität abzuwägen. Maßgeblich sind anrechenbares Volumen, ausgeschlossene Transaktionen, Neubewertung und regionale Einschränkungen. Vorteile sind nicht zwingend dauerhaft oder zwischen Börsen identisch.