Slippage-Toleranz

Zuletzt aktualisiert 24. Sept. 2026

Kurz gesagt

Die Slippage-Toleranz begrenzt, wie stark eine Ausführung zum Nachteil des Nutzers vom angezeigten Angebot abweichen darf.

Die Slippage-Toleranz begrenzt, wie stark eine Ausführung zum Nachteil des Nutzers vom angezeigten Angebot abweichen darf. Bei Token-Swaps wird sie häufig als Mindestempfang oder Höchsteinsatz umgesetzt.

So wirkt die Grenze

Ein Swap mit festem Einsatz stellt 100 Ausgabetoken in Aussicht. Berechnet die Anwendung 1 % Toleranz als Abschlag auf diese Menge, beträgt der Mindestempfang 99 Token. Dabei seien Swap-Gebühren bereits im Angebot enthalten, Netzwerkgebühren ausgeschlossen und Rundungen ignoriert. Würden weniger als 99 ankommen, macht eine korrekt durchgesetzte Mindestmengenprüfung den Swap rückgängig.

Die Einstellung ist keine Gebühr und bedeutet nicht, dass der gesamte erlaubte Spielraum verloren geht. Berechnung und Anzeige können je nach Anwendung abweichen, besonders bei Swaps mit festem Empfang.

Die Abwägung

Eine enge Grenze begrenzt schlechte Ausführungen, kann bei Kursbewegungen aber häufiger zum Scheitern führen. Eine weite Grenze erlaubt schlechtere Ergebnisse und kann Sandwich-Angriffe begünstigen. Eine rückgängig gemachte On-Chain-Transaktion kann weiterhin Netzwerkgebühren kosten.

Preiswirkung bezeichnet die vom eigenen Handel verursachte Marktbewegung und kann bereits im Angebot enthalten sein. Mehr Slippage-Toleranz beseitigt sie nicht, schafft keine Liquidität und garantiert keine Ausführung.