Segregated Witness (SegWit) verändert, wie Bitcoin-Transaktionen Ausgabebeweise wie Signaturen enthalten. Bei SegWit-Inputs liegen diese Informationen in einer Witness-Struktur, die nicht in die traditionelle Transaktions-ID, die txid, eingeht. Validierende Knoten übertragen und prüfen die Daten weiterhin; sie entfallen nicht aus Bitcoins Prüfverfahren.
Stabile Kennungen und Blockbindungen
Die Trennung behandelt wichtige Formen der Transaktionsmalleabilität: Änderungen an signaturbezogenen Daten konnten eine Kennung verändern, ohne die beabsichtigte Zahlung zu ändern. Der Schutz hängt von Inputs und Signaturbedingungen ab. Er beseitigt daher nicht jede denkbare Transaktionsänderung.
Eine separate Witness-Transaktionskennung, die wtxid, schließt Witness-Daten ein. Blöcke binden diese Daten über ein Witness-Commitment ein, das mit der Coinbase-Transaktion verbunden ist. SegWit wurde als Soft Fork eingeführt.
Gewicht und praktische Folgen
SegWit führte das Blockgewicht ein: Nicht-Witness-Daten zählen stärker als Witness-Daten. Das kann die virtuelle Größe geeigneter Transaktionen reduzieren und den Blockplatz besser nutzbar machen. Tatsächliche Gebühren hängen weiterhin von Transaktionsstruktur und geltender Gebührenrate ab.
Stabilere Transaktionskennungen unterstützen Protokolle, die Transaktionen auf anderen unbestätigten Transaktionen aufbauen, darunter Lightning-Zahlungskanäle. SegWit macht Bitcoin-Transaktionen weder privat noch gebührenfrei und bestätigt sie nicht automatisch.