Definition
Ein Kreditprotokoll besteht aus Smart Contracts, die Bereitstellung und Ausleihe digitaler Vermögenswerte nach festgelegten Regeln organisieren. Es kann Kreditgeber direkt verbinden oder Einlagen für mehrere Kreditnehmer bündeln.
Funktionsweise
Anbieter hinterlegen zugelassene Assets; Kreditnehmer stellen meist Sicherheiten und zahlen Zinsen. Das Protokoll verfolgt Schulden und Sicherheitenwerte, oft mithilfe von Preisorakeln, und kann bei Unterbesicherung Liquidation erlauben. Zinsen können von der Auslastung abhängen, also dem Anteil ausgeliehener Liquidität.
Wichtige Hinweise
Besicherungsmodelle, Laufzeiten und Zinsmechanismen unterscheiden sich. Eine Einlage entspricht keinem versicherten Bankguthaben; Auszahlungen können von verfügbarer Liquidität abhängen. Vertragsfehler, falsche Preise und uneinbringliche Schulden gefährden Anbieter. Auch ohne festen Rückzahlungstermin müssen Kreditnehmer ihre Position überwachen.