Ein Fraud Proof ist ein Nachweis, mit dem ein Blockchain-Prüfsystem eine fehlerhafte Behauptung über eine Berechnung oder Zustandsänderung anfechtet. Optimistic Rollups nutzen solche Einsprüche, um ungültige Ergebnisse auf der Basiskette zurückzuweisen. Auch die Bezeichnung Fault Proof ist üblich: Nachgewiesen wird ein Fehler, nicht zwingend vorsätzlicher Betrug einer Person.
Von der Behauptung zum Streitfall
Ein Vorschlag enthält eine kryptografische Festlegung auf den Ergebniszustand des Rollups. Prüfer können die Ausführung anhand verfügbarer Daten rekonstruieren und eine falsche Behauptung innerhalb der Frist anfechten. Manche Systeme grenzen den Streit interaktiv auf eine kleine, durch den Basiskettenvertrag prüfbare Berechnung ein.
Ein erfolgreicher Einspruch verhindert nach den Protokollregeln die Annahme des strittigen Ergebnisses. Kautionen und Strafen hängen von der Umsetzung ab. Der Nachweis einer im Rollup enthaltenen Auszahlung ist etwas anderes als die Anfechtung einer Zustandsbehauptung.
Das Gesamtsystem bestimmt die Sicherheit
Ein Gültigkeitsnachweis belegt eine korrekte Berechnung für deren Annahme. Optimistische Verfahren lassen stattdessen fehlerhafte Ergebnisse anfechten und benötigen verfügbare Daten sowie rechtzeitig handlungsfähige Prüfer.
Fristen, Teilnahmeberechtigungen, Upgrade-Rechte und Notfallkontrollen variieren. Fraud Proofs beseitigen nicht automatisch Zensur, Vertragsfehler oder Administratorabhängigkeiten und garantieren keine sofortige Auszahlung.