Isolierte Margin weist einer einzelnen Position festgelegte Sicherheiten zu. Ihre ausreichende Deckung wird nach dem Kontodesign des Handelsplatzes getrennt von einem gemeinsamen Cross-Margin-Pool bewertet.
So funktioniert die Zuweisung
Ein Händler weist einer isolierten Position 100 USDT zu und hält weitere Mittel außerhalb dieser Zuweisung. Verluste reduzieren die Deckung dieser Position. Ein ungenutztes Guthaben an anderer Stelle verhindert deren Liquidation nicht unbedingt.
Weitere 50 USDT würden die zugewiesenen Sicherheiten vor anderen Änderungen auf 150 USDT erhöhen. Dadurch ändern sich weder Positionsmenge noch bisheriger Verlust. Verändert wird die Deckung der vorhandenen Position.
Grenzen der Isolation
Die praktische Abgrenzung hängt von Regeln und Einstellungen ab. Eine unterstützte und aktivierte automatische Margin-Auffüllung kann zusätzliche Mittel übertragen. Auch manuelle Ergänzungen erhöhen das gefährdete Kapital. Die ursprüngliche Zuweisung ist daher keine bedingungslose Verlustobergrenze für die gesamte Haltedauer.
Zu prüfen sind Liquidationsauslöser, zulässige Sicherheiten, Gebühren- und Funding-Behandlung sowie mögliche gemeinsame Berechnungen entgegengesetzter Positionen. Isolierte Margin erleichtert getrennte Positionsführung; Hebel, Kurssprünge und Ausführungsregeln bestimmen weiterhin, wie eine gefährdete Position geschlossen wird.