Ein inverser Kontrakt ist ein Derivat mit häufig festem Dollar-Nennwert, dessen Gewinn und Verlust im zugrunde liegenden Coin berechnet und abgerechnet werden. Die Coin-Auszahlung verwendet Kehrwerte der Preise, anders als die einfache Preisdifferenz linearer Kontrakte. Spezifikationen bestimmen Nenneinheit und Multiplikator.
Warum die Rechnung invers ist
Bei einer gängigen BTC-Struktur ist der Bruttogewinn eines Longs in BTC der Dollar-Gesamtnennwert multipliziert mit der Differenz aus dem Kehrwert des Einstiegspreises und dem Kehrwert des Ausstiegspreises. Ein Short kehrt diese Differenz um.
Ein Long über 10.000 USD Nennwert steige bei 50.000 USD je BTC ein und bei 62.500 USD aus. Bruttogewinn: 10.000 × (1/50.000 − 1/62.500) = 0,04 BTC. Das hypothetische Beispiel schließt Gebühren, Funding und Sicherheitenwertänderungen aus.
Zwei Arten von Preisexponierung
Mit dem BTC-Dollarpreis können sich sowohl der Coin-Wert der Position als auch der Dollarwert von Coin-Sicherheiten ändern. Ein Coin-Gewinn beschreibt deshalb die Dollarrendite des Kontos nicht vollständig.
Inverse Kontrakte können befristet oder perpetual sein; Letztere nutzen häufig Funding. Manche Kontosysteme akzeptieren andere Sicherheiten. „Invers“ beschreibt daher das Auszahlungsprofil verlässlicher als die gesamte Sicherheitenpolitik. Margin-, Liquidations- und Abrechnungsdetails bleiben produktspezifisch.