Definition
Ein Initial Exchange Offering (IEO) nutzt eine zentralisierte Börse zur Organisation eines Tokenverkaufs. Die Börse kann Anträge, Zuteilungen und Zahlungen verwalten. Ihre Rolle unterscheidet sich von einem direkten Projektverkauf; konkrete Pflichten hängen jedoch von der Vereinbarung ab.
Funktionsweise
Teilnehmer erfüllen die Berechtigungs- und Kontovoraussetzungen. Die Zuteilung kann nach Zeichnung, Losverfahren, Obergrenzen oder anderen veröffentlichten Regeln erfolgen. Lieferung, Freigabe und späterer Handel können verschiedene Termine haben. Verkaufspreis und späterer Marktkurs sind getrennte Größen.
Anwendungen und Grenzen
Die Mitwirkung einer Börse garantiert weder Qualität noch Rendite oder zukünftige Liquidität. Verantwortlichkeiten, Beschränkungen und Tokenrechte sind zu prüfen. Die Verfügbarkeit kann regional abweichen, und die Plattformprüfung ersetzt keine eigene Bewertung. Ein IEO garantiert nicht automatisch Notierungen auf sämtlichen Börsen oder sofortige Auszahlbarkeit beim Bekanntgeben der Zuteilung.