Definition
Eine Hardware-Wallet trennt sensible Signiervorgänge von gewöhnlichen Computern und Smartphones. Sie erzeugt oder importiert normalerweise Wallet-Geheimnisse, schützt sie im Gerät und signiert unterstützte Blockchain-Transaktionen. Gespeichert werden Zugangsdaten, nicht die Kryptowährungen selbst; Guthaben bleiben in den jeweiligen Netzwerken. Funktionen, unterstützte Assets und Wiederherstellungsformate unterscheiden sich.
Funktionsweise
Eine Begleit-App erstellt die Transaktion und übergibt sie dem Gerät. Soweit unterstützt, prüft der Nutzer die Details auf dem Gerät und bestätigt sie über dessen Bedienelemente. Die signierte Transaktion geht zur Übertragung an die App zurück. USB, Bluetooth und QR-Codes sind mögliche Kommunikationswege; eine Hardware-Wallet ist nicht automatisch vollständig physisch isoliert. Entscheidend ist, dass geheimes Signiermaterial geschützt bleibt.
Wichtige Hinweise
Die Hardware-Trennung macht nicht jede Signatur sicher. Betrügerische Anwendungen können schädliche Freigaben verlangen, und unklare Anzeigen erschweren die Prüfung. Beziehen Sie Geräte aus vertrauenswürdigen Quellen, richten Sie sie selbst ein und verwenden Sie keine Geräte mit einer fremden, bereits ausgefüllten Wiederherstellungsphrase. Bewahren Sie Backups geheim und getrennt auf. Bei kompatiblen Wiederherstellungsdaten muss ein Geräteverlust keinen Geldverlust bedeuten; ausreichende Wiederherstellungsgeheimnisse ermöglichen allerdings auch Dritten den Zugriff ohne das Gerät.