Definition
Ein Externally Owned Account (EOA) wird durch kryptografische Signaturen eines privaten Schlüssels kontrolliert. Er besitzt eine Adresse, einen ETH-Kontostand und eine Transaktions-Nonce. Eine Wallet kann den Schlüssel verwalten und eine Oberfläche für Überweisungen oder die Nutzung von Anwendungen bereitstellen.
Funktionsweise
Autorisierte Signaturen ermöglichen es, Transaktionen nach den Ethereum-Regeln einzureichen. Das Konto kann Assets empfangen und Verträge aufrufen. Neuere Funktionen erweitern die ältere Vorstellung, EOAs hätten grundsätzlich keinen Code: EIP-7702 erlaubt einem EOA, die Delegation an Vertragscode zu autorisieren und dabei seine schlüsselbasierte Identität beizubehalten. Verfügbare Wallet-Funktionen hängen von der unterstützten Implementierung ab.
Anwendungen und Grenzen
Wer den privaten Schlüssel besitzt, kann gewöhnlich weitreichende Kontoaktionen autorisieren. Eine Signatur ist deshalb nicht unbedingt eine harmlose Anmeldebestätigung. Code-Delegation schafft zusätzliche Abhängigkeiten von der autorisierten Implementierung; unbedachte Freigaben können Assets gefährden. Ein EOA ist weder die anzeigende Wallet-Anwendung noch ein internes Kundenkonto einer Börse und garantiert auch keine bestimmte Identität seines Inhabers.