Orderausführung ist die Erfüllung eines Handelsauftrags durch ein oder mehrere abgeschlossene Geschäfte. Ein angenommener oder gesendeter Auftrag ist nicht zwingend ausgeführt: Er kann offen bleiben, später abgelehnt werden oder ungefüllt verfallen.
Wie ein Auftrag zum Geschäft wird
Im Orderbuch ordnet eine Matching Engine passende Kauf- und Verkaufsinteressen nach den Regeln des Handelsplatzes zu. Eine Order kann in mehreren Teilmengen zu unterschiedlichen Preisen ausgeführt werden. Bei einem automatisierten Market Maker erfolgt der Tausch gegen Pool-Liquidität gemäß Smart-Contract-Regeln.
Eine Market-Order sucht verfügbare Ausführung, garantiert aber nicht den bei Eingabe gesehenen Preis. Eine Limit-Order begrenzt den Preis, kann jedoch ungefüllt bleiben. Liquidität, Priorität, technische Verzögerungen und Schutzgrenzen beeinflussen das Ergebnis.
Ausführungsergebnisse verstehen
Ausgeführte Mengen und tatsächliche Preise zeigen den Handel. Mehrere Teilausführungen lassen sich als mengengewichteter Durchschnittspreis zusammenfassen; Gebühren können separat erscheinen. Das Stornieren eines Restauftrags macht bereits erfolgte Abschlüsse normalerweise nicht rückgängig.
Ausführung ist von der Abwicklung der Zahlungs- oder Lieferpflichten zu unterscheiden. On-Chain-Ausführung ist außerdem nicht dasselbe wie Übermittlung oder Finalität. Eine schnelle Empfangsbestätigung allein beweist keinen abgeschlossenen Handel.