API-Trading verbindet Software über eine Programmierschnittstelle mit einem Handelsplatz. Ein Programm kann durch dokumentierte Anfragen Marktdaten abrufen, erlaubte Kontoinformationen einsehen und Orderanweisungen senden. Eine API ist eine Kommunikationsschnittstelle, keine Handelsstrategie.
Öffentliche Daten und private Aktionen
Öffentliche Endpunkte können Preise oder Orderbücher ohne Kontozugriff liefern. Private Aktionen wie Platzierung oder Stornierung einer Order erfordern gewöhnlich authentifizierte Anfragen und passende Rechte. Plattformen können Ansicht, Handel und Transfers getrennt freigeben.
Eine Anbindung sollte nur benötigte Rechte erhalten. Deaktivierte Auszahlungen reduzieren einen Diebstahlsweg, doch kompromittierte Handelszugangsdaten können weiterhin schädliche Trades ermöglichen. API-Zugangsdaten sind außerdem nicht der private Schlüssel einer Blockchain-Wallet.
Anfragen bestätigen
Programme müssen Größenregeln, Ratenlimits, Ablehnungen und Verbindungsabbrüche behandeln. Ein Timeout beweist nicht, ob eine Order akzeptiert wurde. Eine Statusprüfung vor Wiederholung hilft daher gegen Duplikate.
Marktdatenfeeds und bestätigte Ausführungen sollten mit tatsächlichen Kontoorders und Positionen abgeglichen werden. Funktionen, Authentifizierung und Limits unterscheiden sich nach Produkt und können sich ändern. API-Nutzung garantiert keine schnelleren Ausführungen und beseitigt weder Gebühren noch Slippage oder Marktrisiken.