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Bowman von der Fed: Stock‑Token müssen denselben Regeln wie traditionelle Vermögenswerte folgen

Autor:bitcoinworld

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Bowman der Fed: Aktien‑Token müssen denselben Regeln wie traditionelle Vermögenswerte folgen

Die stellvertretende Vorsitzende der Federal Reserve für Aufsicht, Michelle Bowman, sagte am Mittwoch vor Gesetzgebern, dass Aktien‑Token — digitale Darstellungen von Aktienanteilen — nach demselben Rahmen wie traditionelle Wertpapiere reguliert werden sollten. In einer Anhörung des House Financial Services Committee argumentierte Bowman, dass die zugrunde liegende Natur dieser Token sich nicht von den Vermögenswerten, die sie repräsentieren, unterscheidet, sodass die bestehenden Wertpapiergesetze die geeignete regulatorische Grundlage bilden.

Bowmans Haltung zu Aktien‑Token Bowmans Äußerungen stellen ein bedeutendes regulatorisches Signal der obersten Bankenaufsicht der Fed dar. Sie betonte, dass eine unterschiedliche Behandlung von Aktien‑Token im Vergleich zu ihren traditionellen Gegenstücken regulatorische Lücken und Marktverwirrung schaffen könnte. Ihre Bemerkungen entsprechen einem wachsenden Konsens unter US‑Regulierungsbehörden, dass digitale Vermögenswerte, die traditionellen Finanzinstrumenten ähneln, nicht von einer leichteren Aufsicht profitieren dürfen, nur weil sie auf einer Blockchain ausgegeben werden.

Die Anhörung, die Teil fortlaufender Kongressbemühungen ist, den rechtlichen Status digitaler Vermögenswerte zu definieren, berührte auch die Notwendigkeit klarerer Leitlinien für tokenisierte Wertpapiere. Bowmans Position deutet darauf hin, dass die Fed bereit ist, die bestehenden Wertpapiergesetze durchzusetzen, anstatt auf neue, speziell für Krypto‑Vermögenswerte zugeschnittene Gesetze zu warten.

Stablecoin‑Regulierung und der GENIUS‑Act Bowman sprach zudem die Aufsicht über Stablecoins an und erklärte, dass die Fed aktiv ihr eigenes Aufsichtsrahmenwerk für Stablecoin‑Emittenten entwickle. Sie verwies ausdrücklich auf den GENIUS‑Act — ein parteiübergreifendes Gesetz, das im Kongress eingebracht wurde und bundesweite Standards für Stablecoin‑Reserven, Transparenz und Verbraucherschutz festlegen würde — als mögliche Grundlage für zukünftige Regulierung.

„Der GENIUS‑Act bietet eine durchdachte Struktur, um sicherzustellen, dass Stablecoins ihre Preisbindung halten und sicher im Finanzsystem operieren“, sagte Bowman. Sie fügte hinzu, dass das Rahmenwerk der Fed die legislativen Bemühungen ergänzen, nicht ersetzen werde, und sich auf die prudenzielle Aufsicht von Emittenten konzentriere, die in die Zuständigkeit der Zentralbank fallen.

Warum das für Investoren und die Krypto‑Industrie wichtig ist Bowmans Aussage signalisiert, dass die Fed aktiv die Aufsicht über digitale Vermögenswerte ausüben will, die mit dem traditionellen Finanzwesen verflochten sind. Für Investoren bedeutet das, dass Aktien‑Token und Stablecoins bald denselben Compliance‑Pflichten wie konventionelle Wertpapiere und Geldmarktinstrumente unterliegen könnten. Für Krypto‑Unternehmen ist die Botschaft klar: Regulatorische Gleichstellung steht bevor, und das Agieren außerhalb bestehender Rahmenwerke wird zunehmend schwieriger.

Die Anhörung verdeutlicht zudem die anhaltende Spannung zwischen Innovation und Verbraucherschutz. Während blockchain‑basierte Token Effizienzgewinne bieten, konzentrieren sich Regulierungsbehörden weiterhin auf systemische Risiken, Marktintegrität und den Schutz der Anleger.

Fazit Michelle Bowmans Zeugenaussage verstärkt einen regulatorischen Kurs, bei dem digitale Vermögenswerte, die traditionellen Finanzprodukten entsprechen, auch als solche behandelt werden. Die Entwicklung eines Stablecoin‑Aufsichtsrahmens durch die Fed, verbunden mit ihrer Beharrlichkeit, bestehende Wertpapiergesetze auf Aktien‑Token anzuwenden, lässt darauf schließen, dass die Ära regulatorischer Unklarheit für diese Instrumente zu Ende geht. Marktteilnehmer sollten sich auf erhöhte Compliance‑Anforderungen und intensivere Prüfungen durch die Bundesbank‑Aufsichtsbehörden vorbereiten.

FAQs Q1: Was sind Aktien‑Token? Aktien‑Token sind digitale Darstellungen von Aktienanteilen, die auf einer Blockchain ausgegeben werden. Sie sollen dieselben wirtschaftlichen Rechte wie traditionelle Aktien bieten, etwa Dividenden und Stimmrechte, werden jedoch über Distributed‑Ledger‑Technologie gehandelt und abgewickelt.

Q2: Was ist der GENIUS‑Act? Der GENIUS‑Act ist ein parteiübergreifendes US‑Gesetz, das bundesweite Standards für Stablecoin‑Emittenten festlegen würde, einschließlich Anforderungen an Reserve‑Backing, Transparenz und Verbraucherschutz. Er gilt als potenzielle gesetzliche Grundlage für die Regulierung von Stablecoins.

Q3: Wie könnten Bowmans Kommentare die Krypto‑Regulierung beeinflussen? Bowmans Äußerungen deuten darauf hin, dass die Fed bestehende Wertpapiergesetze auf tokenisierte Vermögenswerte anwenden wird, anstatt auf neue, krypto‑spezifische Gesetzgebung zu warten. Das könnte die regulatorische Klarheit beschleunigen, gleichzeitig aber die Compliance‑Kosten für Unternehmen, die Aktien‑Token oder Stablecoins ausgeben, erhöhen.

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