HomeNvidias 2‑Milliarden‑Dollar‑Wette auf KI richtet das Rampenlicht auf Marvell.

Nvidias 2‑Milliarden‑Dollar‑Wette auf KI richtet das Rampenlicht auf Marvell.

Autor:cryptopolitan

NVIDIA geht voran und über KI‑Chips hinaus in Richtung Netzwerk, Photonik und kundenspezifischem Silizium. Es scheint, dass die Herausforderungen nun von der Rechenleistung zur Konnektivität übergegangen sind. Der Chiphersteller arbeitet mit einigen wichtigen Zulieferern zusammen. Dazu gehören Marvell Technology, Lumentum und Coherent Corp mit einer Investition von rund 2 Milliarden $.

Jensen Huang, CEO von Nvidia, nannte Marvell bei der Computex in Taiwan “Das nächste Billionen‑Dollar‑Unternehmen”. Er versuchte, das Interesse der Investoren an dem KI‑Netzwerk‑ und kundenspezifischen Chip‑Hersteller neu zu entfachen. Die Marvell‑Aktien stiegen nach den Äußerungen um mehr als 12 %. Das setzte einen Aufschwung fort, bei dem die Aktie im Jahr 2026 mehr als verdoppelt wurde, da Investoren auf die wachsende Nachfrage nach KI‑Infrastruktur setzen.

Die Daten zeigen, dass die Marvell‑Aktien im Vorbörsenhandel um fast 24 % gestiegen sind.

Marvell sieht die KI‑Nachfrage beschleunigen Die Partnerschaft zwischen Nvidia und Marvell Technology konzentriert sich auf fortschrittliche Netzwerk‑, kundenspezifische Silizium‑ und Silizium‑Photonik‑Technologien. Marvell beteiligt sich zudem am NVLink‑Fusion‑Ökosystem von Nvidia, das Cloud‑Anbietern und anderen Partnern ermöglicht, kundenspezifische Beschleuniger und Prozessoren an Nvidias KI‑Infrastruktur anzuschließen. Da KI‑Cluster größer und komplexer werden, werden Netzwerk‑ und Interconnect‑Technologien neben der Rechenleistung immer wichtiger.

Die jüngsten Finanzresultate von Marvell zuletzt veröffentlicht erklären, warum Investoren optimistisch sind. Daten zeigen, dass die Umsatzprognose des Unternehmens für das zweite Quartal bei etwa 2,7 Milliarden $ liegt. Das liegt über allen Schätzungen von Wall Street.

Ein Bericht legt nahe, dass das kundenspezifische Chip‑Geschäft bis zum Geschäftsjahr 2029 mehr als 10 Milliarden $ Jahresumsatz erzielen könnte. Marvell hat zudem seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2028 auf etwa 16,5 Milliarden $ angehoben und erwartet, dass das Rechenzentrums‑Geschäft in diesem Jahr um rund 50 % wächst, getrieben durch die KI‑bezogene Nachfrage großer Cloud‑Anbieter.

Trotz des optimistischen Ausblicks liegt Marvell noch deutlich unter der Billion‑Dollar‑Marke. Das Unternehmen hat derzeit eine Marktkapitalisierung von etwa 190 Milliarden $, was bedeutet, dass es seinen Wert um mehr als das Fünffache steigern müsste, um 1 Billion $ zu erreichen. Dennoch haben Investoren die wachsende Rolle des Unternehmens in der KI‑Infrastruktur belohnt, wobei die Aktien im laufenden Jahr um mehr als 100 % zugelegt haben, da die Nachfrage nach kundenspezifischen KI‑Chips, optischen Interconnects und Netzwerk‑Lösungen für Rechenzentren weiter anzieht.

Marvell‑CEO Matt Murphy bemerkte, dass die KI‑Infrastruktur in eine neue Phase von Beschränkungen eintritt. Er sagte, dass zunächst die Rechenleistung die Grenze bildete, gefolgt vom Speicher. Jetzt ist die Konnektivität der Hauptfaktor, der einschränkt. Diese Veränderung resultiert aus dem großflächigen Einsatz von KI‑Cluster‑Lösungen, die Hochgeschwindigkeits‑Verbindungen zwischen verschiedenen Systemen erfordern.

Marvells Wette auf KI‑Infrastruktur zahlt sich aus