HomeOobit bietet sichere, kontrollierte Ausgabenzugriffe für KI‑Agenten mit dem Start von Agent Cards.

Oobit bietet sichere, kontrollierte Ausgabenzugriffe für KI‑Agenten mit dem Start von Agent Cards.

Autor:cryptopolitan

Oobit, eine Krypto‑Zahlungsplattform, die von dem Stablecoin‑Giganten Tether unterstützt wird, hat Agent Cards vorgestellt, ein virtuelles Visa‑Produkt, das KI‑Agenten direkte, programmierbare Ausgabebefugnisse gewährt, ohne dass für einzelne Transaktionen eine menschliche Freigabe erforderlich ist oder Unternehmenskartendaten automatisierten Systemen offengelegt werden.

Die Einführung erfolgt, während immer mehr Unternehmen KI‑Agenten einsetzen, um zentrale operative Arbeitsabläufe zu steuern, von Marketing‑Automatisierung und Cloud‑Beschaffung bis hin zu Software‑as‑a‑Service (SaaS)‑Management und Werbung, unter anderem.

Laut der McKinsey‑Studie „State of AI 2025“ skalieren bereits 23 % der Organisationen agentenbasierte Systeme in ihren Abläufen, weitere 39 % befinden sich in der Experimentierphase.

Zahlungen bleiben jedoch ein hartnäckiger Engpass, da Unternehmen ihre Firmenkarten nicht einfach an Agenten übergeben können und die Weiterleitung jeder Belastung an einen menschlichen Genehmiger die Effizienz untergräbt, die die Automatisierung liefern soll.

Während die Einführung agentenbasierter KI weiter zunimmt, steigt auch die Dringlichkeit, das Zahlungsproblem zu lösen, und die Oobit Agent Card erscheint als rechtzeitige Intervention.

Wie schlägt Oobit vor, das KI‑Zahlungsproblem zu lösen? Agent Cards ermöglicht Unternehmen, für jeden KI‑Agenten eine dedizierte virtuelle Visa‑Karte auszugeben, die direkt aus einem USDT‑Stablecoin‑Treasury finanziert wird, ohne dass eine Fiat‑Umwandlung erforderlich ist.

Unternehmen können die Ausgaberichtlinien bereits bei der Einrichtung konfigurieren und serverseitig durchsetzen, was bedeutet, dass ein Agent sie nicht außer Kraft setzen oder umgehen kann, unabhängig von den erhaltenen Anweisungen.

Die Agent‑Karten basieren auf drei Steuerungsmechanismen.

Erstens erhält jeder Agent seine eigene Karte, wodurch eine gemeinsame Kartennutzung über Teams hinweg vermieden wird und gleichzeitig eine klare Identität sowie ein Prüfpfad gewährleistet sind. Zweitens gibt es die kategoriebasierte Ausgabenkontrolle, die sicherstellt, dass jeder Agent nur mit Händlerkategorien transagieren kann, die für seine zugewiesene Funktion relevant sind. Drittens gibt es ein festes Transaktionslimit, das pro Transaktion und pro Händler angewendet wird und serverseitig ohne Möglichkeit zum Überschreiben durchgesetzt wird.

Jede Transaktion, ob genehmigt oder abgelehnt, wird in Echtzeit zusammen mit einer menschenlesbaren Erklärung protokolliert. Dies eliminiert ausstehende Zustände und manuelle Abstimmungswarteschlangen, die Finanzteams bei der Verwaltung automatisierter Abläufe verlangsamen würden.

Was können Unternehmen tatsächlich mit Agent Cards tun? Oobit hat die Erstveröffentlichung um zwei zentrale Integrations‑Anwendungsfälle herum gestaltet.

Erstens die Zahlungsabwicklung, die KI‑Agenten ermöglicht, Abonnementrechnungen oder Lieferantenauszahlungen über Stripe und ähnliche Plattformen zu verwalten. Zweitens die automatisierte Spesenabrechnung, die Finanzteams ein vollständiges, strukturiertes Protokoll der Ausgaben aller aktiven Agenten ohne manuelle Dateneingabe liefert.

Über diese Grundlagen hinaus unterstützt das Produkt eine Reihe praktischer Anwendungen, wie den Kauf von Aktien oder digitalen Vermögenswerten innerhalb festgelegter Schwellenwerte, die Buchung von Reisen innerhalb genehmigter Budgets oder den Abschluss von Käufen in Echtzeit, wenn bestimmte Preisbedingungen erfüllt sind.

Unternehmen können Agent Cards über einen fünfstufigen Einrichtungsassistenten aktivieren, der laut Unternehmen eine Karte in weniger als drei Minuten live schaltet.

Oobits Infrastruktur ist sein Proof‑of‑Concept Oobit startet nicht auf einer ungetesteten Infrastruktur, da das Unternehmen bereits mit 150 Millionen Händlern in über 100 Ländern tätig ist und von Tether, dem weltweit größten Stablecoin‑Emittenten mit über 140 Milliarden $ im Umlauf, unterstützt wird.

Diese Herkunft verleiht Glaubwürdigkeit zu dem, was laut Unternehmen das einzige speziell für Unternehmen entwickelte Agent‑Karten‑Produkt ist, deren Treasury in Stablecoins gehalten wird.

In einer Erklärung sagte Amram Adar, CEO von Oobit: „Die ehrliche Einschätzung ist, dass die Online‑Welt noch nicht bereit ist, dass KI‑Agenten komplexe Aufgaben erledigen und im Namen eines Unternehmens oder einer Person bezahlen.“

Er fügte hinzu: „Agent Cards ist der erste Schritt, autonomen Finanzoperationen echte Autonomie zu verleihen, ohne die Kontrolle zu verlieren.“

Das Produkt ist sofort verfügbar für krypto‑native Unternehmen, die KI‑Agenten mit Stablecoin‑Treasuries betreiben, sowie für KI‑orientierte Unternehmen, die Stablecoin‑Zahlungen in ihrer Finanzstruktur evaluieren.