Definition
Eine Software-Wallet läuft als mobile App, Desktop-Programm oder Browser-Erweiterung. Sie zeigt Guthaben an, erzeugt Empfangsadressen und ermöglicht Interaktionen mit unterstützten Netzwerken. Die Software enthält nicht die Coins selbst, sondern interpretiert Netzwerkdaten und verwaltet den Zugang dazu. Funktionen und Asset-Kompatibilität hängen von der Umsetzung ab.
Funktionsweise
Eine selbstverwaltete Software-Wallet speichert Schlüssel häufig lokal verschlüsselt und ermöglicht das Signieren nach Freigabe durch den Nutzer. Viele stellen Konten nach Geräteverlust über eine Wiederherstellungsphrase wieder her; andere Verfahren sind ebenfalls möglich. Ein Programm kann auch nur eine Oberfläche für ein Hardware-Signiergerät oder eine reine Beobachtungswallet sein. Software-Wallet und Hot Wallet überschneiden sich daher, sind aber nicht gleichbedeutend: Speicherort und Verfügbarkeit der Schlüssel bestimmen die Online-Exposition.
Wichtige Hinweise
Installieren Sie Software aus geprüften Quellen und kontrollieren Sie den Herausgeber, um Nachahmungen zu vermeiden. Updates, Geräteschutz und sichere Backups sind wichtig. Ein Wallet-Passwort schützt meist den lokalen Zugriff und ersetzt nicht unbedingt die Wiederherstellungsdaten. Prüfen Sie vor der Signatur Netzwerk, Ziel und Ausgabeberechtigungen. Das Deinstallieren widerruft keine bereits erteilten On-Chain-Freigaben. Eine Wiederherstellung stellt Zugangsdaten wieder her, macht aber weder vergangene Transaktionen noch zuvor genehmigte Vertragsfreigaben rückgängig.