Definition
Ein Security-Token repräsentiert Rechte eines Wertpapiers oder entsprechend eingestuften Instruments, etwa Eigenkapital, Schuldtitel, Fondsanteile oder andere strukturierte Ansprüche. Die rechtliche Stellung hängt von Instrument und Rechtsordnung ab, nicht allein vom Vorhandensein eines Tokens.
Funktionsweise
Tokenaufzeichnungen können Eigentum und Übertragungen nachverfolgen; Rechtsdokumente definieren die zugrunde liegenden Rechte und Pflichten. Manche Modelle prüfen Anlegerberechtigung oder beschränken Transfers. Damit ein On-Chain-Transfer rechtlich anerkannt wird, kann Abstimmung mit Emittent, Registerstelle oder Verwahrer nötig sein. Die genaue Verbindung muss vertraglich geregelt sein.
Anwendungen und Grenzen
Tokenisierung beseitigt weder Emittentenbonitäts- und Marktrisiken noch gesetzliche Anforderungen. Ohne Prüfung der Bedingungen darf weder direktes Eigentum an externem Vermögen noch automatische Durchsetzung angenommen werden. Übertragung und Abwicklung können eingeschränkt sein; Sekundärmarktliquidität ist nicht garantiert. Der Begriff ist beschreibend und kein Beleg weltweiter Zulassung oder Regelkonformität.