Ein Orderblock, kurz OB, ist eine von Tradern nach Smart Money Concepts markierte Preiszone mit möglicherweise früher konzentrierten Käufen oder Verkäufen. Die Verbindung zu institutioneller Aktivität ist eine analytische Hypothese, kein überprüfter Nachweis institutioneller Orders.
Wie die Zone markiert wird
Eine verbreitete Methode bezeichnet die letzte fallende Kerze vor einem starken Anstieg als bullischen Orderblock. Umgekehrt dient die letzte steigende Kerze vor einem starken Rückgang als bärischer Orderblock. Manche Methoden verlangen zusätzlich den Bruch eines früheren Swing-Niveaus.
Die Grenzen variieren: Verwendet werden etwa Kerzenkörper, die gesamte Hoch-Tief-Spanne oder eine Kerzengruppe. Beispielsweise könnte ein Kerzenkörper von 98 bis 100 vor einer Rally die bullische Zone eines Analysten definieren. Ein anderes Verfahren könnte breitere Grenzen ergeben.
Was ein erneuter Besuch zeigt
Trader beobachten bei einer Rückkehr mögliche Unterstützung oder Widerstand. Der Kurs kann reagieren, direkt hindurchlaufen oder die Zone nie wieder besuchen.
Da die Zone aus vergangenen Kursen abgeleitet wird, beweist sie nicht, dass dort noch unausgeführte institutionelle Orders liegen. Ein Orderblock ist weder ein Orderbuch mit aktuellen Quotes noch ein Block von Blockchain-Transaktionen. Identifikationsregeln und Zeitrahmen sind entscheidend; die Zone liefert weder einen garantierten Einstieg noch ein sicheres Kursziel.