Ein Bullenmarkt ist eine längere Phase, in der die Preise eines Marktes oder einer bestimmten Gruppe von Vermögenswerten überwiegend steigen. Im Kryptobereich bezeichnet der Begriff oft einen anhaltenden Aufwärtstrend großer Kryptowährungen, während einzelne Token anders verlaufen können.
Den übergeordneten Trend erkennen
Analysten betrachten die Dauer des Anstiegs, die Abfolge von Kurshochs und Kurstiefs, die Handelsaktivität und die Breite der Kursgewinne. Ein Plus von 20 % gegenüber einem jüngsten Tief ist in traditionellen Märkten eine verbreitete Faustregel. Für Kryptowährungen gibt es jedoch keine allgemein verbindliche Schwelle. Ein kurzer Kurssprung bei einem einzelnen, wenig gehandelten Token begründet noch keinen marktweiten Bullenmarkt.
Warum Kurse weiter steigen können
Bessere Erwartungen, leichterer Zugang zu Vermögenswerten und stärkere Nachfrage können höhere Kurse stützen. Steigende Preise können außerdem Aufmerksamkeit und zusätzliche Käufer anziehen und so den Optimismus verstärken. Dieser Rückkopplungseffekt kann abrupt nachlassen, wenn Erwartungen kippen oder Käufer höhere Preise nicht mehr akzeptieren.
Rücksetzer gehören dazu
Auch in einem Bullenmarkt sind starke Rückgänge und Seitwärtsphasen möglich. Ein Vermögenswert kann beispielsweise mehrere Tage nachgeben, während sein längerfristiger Trend aufwärtsgerichtet bleibt. Die Bezeichnung beschreibt beobachtete Bedingungen. Sie bestimmt weder das nächste Hoch noch garantiert sie Gewinne beim Halten eines bestimmten Tokens.