Definition
Eine Bridge ermöglicht Interaktionen zwischen Blockchain-Netzwerken. Sie kann Vermögenswerttransfers, allgemeine Nachrichten oder beides unterstützen. Da die Netzwerke getrennte Aufzeichnungen führen, muss sie festlegen, wie eine Seite Ereignisse auf der anderen anerkennt.
Funktionsweise
Bei einem verbreiteten Modell werden Token auf der Quellchain gesperrt und entsprechende Repräsentationen auf der Zielchain ausgegeben. Andere Bridges verbrennen und prägen Token oder nutzen Liquiditätspools. Die Verifizierung kann auf Smart Contracts, Light Clients, externen Validatorgruppen oder Verwahrern beruhen. Das bestimmt, wer Transfers genehmigen darf und was beim Ausfall einzelner Komponenten geschieht.
Anwendungen und Grenzen
Gegenüber dem Halten auf der nativen Chain entstehen zusätzliche Abhängigkeiten. Vertragsfehler, kompromittierte Unterzeichner, falsche Nachrichten oder fehlende Liquidität können Rücktausch verhindern oder Verluste verursachen. Ein bekanntes Tokensymbol bedeutet nicht, dass die Bridge-Version eine native Ausgabe des Emittenten ist. Nutzer sollten Route, Asset-Vertrag, Zielnetzwerk und Auszahlungsbedingungen prüfen. Blockchain-Technologie allein macht eine Bridge weder vertrauensfrei noch sicher.