Block-Header

Zuletzt aktualisiert 24. Sept. 2026

Kurz gesagt

Ein Block-Header enthält kompakte Metadaten, die einen Block identifizieren, mit seiner Vorgeschichte verknüpfen und Protokollprüfungen ermöglichen.

Definition

Ein Block-Header enthält Angaben zur Organisation und Prüfung der Blockchain-Historie. Die Felder unterscheiden sich je nach Netzwerk. Bei Bitcoin gehören dazu der Verweis auf den vorherigen Block, eine kryptografische Bindung an die enthaltenen Transaktionen, ein Zeitstempel, Versionsangaben und Felder für den Arbeitsnachweis.

Funktionsweise

Die Verknüpfung jedes Headers mit einem Vorgänger bildet eine Folge kryptografischer Verweise. Die Transaktionsbindung erlaubt passende Nachweise für die Zugehörigkeit einzelner Transaktionen, ohne sämtliche Transaktionen in den Nachweis aufzunehmen. Bei Proof of Work suchen Miner nach einem Header-Hash, der den geforderten Zielwert erfüllt. Andere Konsenssysteme verwenden andere Strukturen und Prüfregeln.

Anwendungen und Grenzen

Ein Header ist nicht der gesamte Block. Seine Prüfung kann Hinweise auf Reihenfolge oder kumulierte Arbeit liefern, validiert aber allein weder jede Transaktion noch die Verfügbarkeit sämtlicher zugrunde liegender Daten. Vollständige Knoten führen zusätzliche Prüfungen durch. Auch der Zeitstempel ist ein Protokollfeld mit bestimmten Grenzen und keine universell präzise Aufzeichnung des Zeitpunkts jeder einzelnen Transaktion.